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Sony hat die Verlagspartner nicht über die Entscheidung informiert, physische Spiele einzustellen.

Es war für AAA-Spielepublisher genauso überraschend wie für uns alle, da es zeigte, dass die Entscheidung getroffen wurde, um nur Sony zu profitieren.

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Die Tatsache, dass physische Spiele nun der Vergangenheit angehören, nachdem Sony beschlossen hat, Disc-basierte Spiele ab Januar 2028 einzustellen, bleibt ein heißes Thema in den Nachrichten. Jetzt wirft High Chaos Run die ganze Geschichte dahinter ins Rampenlicht und berichtet, dass nicht einmal Sonys engste Mitarbeiter (weder Verlage noch Geschäftspartner) wussten, was passieren würde.

Ein Manager eines großen AAA-Verlags sagt unter anderem:

"Trotz unserer scheinbar engen Zusammenarbeit mit PlayStation wurden wir nicht darüber informiert, dass das passiert. Erst jetzt wird uns klar, dass wir vielleicht früher oder später arbeitslos sind."

Die Lage in Indien soll noch schlimmer gewesen sein. Dort sollten 2028 100 PlayStation-Stores eröffnet werden – ein Projekt, an dem intensiv gearbeitet wurde –, das aber nun – vernünftigerweise – nicht verwirklicht wird. Ein interviewter Investor sagt:

"Warum sollten wir überhaupt mit PlayStation zusammenarbeiten, geschweige denn ein paar Crore [für diejenigen außerhalb Indiens: 1 Crore = 10 Millionen INR] in einen Laden investieren, wenn dort keine Discs verkauft werden? Noch schlimmer ist, dass PlayStation India uns nicht einmal gesagt hat, dass das passiert, bevor es an die Börse ging, sondern uns trotzdem immer wieder gebeten hat, Geld zu investieren. Sie wussten es auch nicht."

Obwohl die Entscheidung letztlich von Sony liegt und das Risiko bestand, dass Informationen durchgesickert sein könnten, zeigt dies, dass es sich um eine Entscheidung handelt, die ausschließlich auf Sonys eigenen Interessen basiert und niemand sonst konsultiert wird.

Sony hat die Verlagspartner nicht über die Entscheidung informiert, physische Spiele einzustellen.


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