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NPD-Analyst erkennt nicht, dass Xbox Game Pass Verkaufsvolumen senkt

Stattdessen besteche der Werbeeffekt.

Als Microsoft 2018 beschloss, Spiele nicht länger zu verkaufen, sondern sie primär zu verleihen, haben wir noch nicht daran geglaubt, dass die Menschen genau das wollen. Um das Online-Abonnement Xbox Game Pass attraktiver zu gestalten, werden Spiele von Microsofts eigenen Studios seitdem in das kostenpflichtige Angebot integriert. Mit der Zeit haben sich der initiative immer mehr außenstehende Entwickler angeschlossen, zuerst Indie-Games und nun sogar AAA-Blockbuster, wie Outriders und MLB The Show 21.

Viele haben anfangs erwartet, dass das Abonnement zu geringeren Verkaufszahlen führen würde, doch dafür gebe es nach wie vor keine klaren Anzeichen, meint der NPD-Analyst Mat Piscatella. Er schreibt auf Twitter, dass Titel, die im Xbox Game Pass angeboten werden, eher dazu tendieren, mehr Spieler zu erreichen:

"Immer noch keine Anzeichen dafür, dass [der Xbox] Game Pass das Verkaufsvolumen kannibalisiert. Weiterhin Anzeichen dafür, dass [der Xbox] Game Pass das Verkaufsvolumen aufgrund von Netzwerkeffekten erhöhen kann."

Die NPD Group ist ein Marktforschungsunternehmen aus Nordamerika, das die Verkäufe von Videospielen verfolgt. Piscatellas Daten basieren also auf belastbaren Erkenntnissen der tatsächlichen Verkaufszahlen. Er ist auch nicht der Erste, der sich positiv zum Werbeeffekt des Online-Abonnements äußert.

NPD-Analyst erkennt nicht, dass Xbox Game Pass Verkaufsvolumen senkt


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