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Apex Legends: Defiance - Mad Maggie, Olympus und Control

Respawn hat uns einige Details zur kommenden Saison 12 verraten.

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Am 8. Februar veröffentlicht Respawn Entertainment neue Inhalte für den Ego-Shooter Apex Legends. Die Entwickler haben uns vorab bereits einige Informationen zum kommenden Saison-Update „Defiance" im Battle-Royale-Shooter zur Verfügung gestellt, weshalb wir euch diese Woche von den großen Änderungen an der Karte Olympus, dem temporär verfügbaren Spielmodus Control und den größten Balance-Änderungen berichten können, die kommende Woche eingeführt werden. Inzwischen dürfen wir auch Informationen zur neuen Legende Mad Maggie mit euch teilen.

Sabotage in Wolkenstadt

Defiance wird ein wesentliches Karten-Update am schwebenden Schlachtfeld Olympus darstellen. Die Entwickler erklären, dass dieser Schauplatz nach einem Sabotageakt beinahe vom Himmel gefallen wäre, was der Grund dafür ist, dass Spieler in der kommenden Saison zahlreiche Veränderungen bemerken werden. Die Stadt schwebt nun deutlich niedriger über der Erdoberfläche, was man an der veränderten Skybox bemerkt. Der südliche Teil von Olympus wurde von den Entwicklern ausgebaut, um das Interesse der Spieler mit zwei neuen Standorten auf diesen Bereich zu lenken.

Das erste Areal ist eine große Konstruktion namens „Phase Driver", die den Unfall zu verantworten hat, der die Stadt fast in Schutt und Asche gelegt hätte. Dort werdet ihr hochwertige Beute finden, die ihr aber nur bekommt, wenn ihr eure Position preisgebt. Ihr müsst einen Teleporter benutzen, der einen lauten Knall von sich gibt und alle nahen Teams auf euch aufmerksam macht. Der zweite neue Schauplatz heißt „Terminal" und er befindet sich ganz in der Nähe des Phasenläufers. Darüber hinaus wird es eine neue Terrain-Zone geben, die einige Fehlfunktionen aufweist und sich dadurch von anderen Regionen der Karte unterscheiden wird. All diese Neuerungen sollen die Spieler dazu ermutigen, den südlichen Teil der Karte noch ein wenig mehr zu erkunden, als es bislang der Fall ist.

Zusätzlich zu diesen Änderungen führt das Defiance-Update kommende Woche neure Routen ein, mit denen Spieler den zentralen Berg Olympus durchqueren können. Die Platzierung der Überwachungssender und der Sprungtürme wurden ebenfalls überarbeitet, um die Spieler zu anderen Routen zu ermutigen. Zu guter Letzt werden an mehreren Orten voll bepackte Beutetruhen aufgestellt, damit die Spieler ihr Match an einem weniger überlaufenen Hauptort beginnen können. Neben Olympus werdet in Saison 12: Defiance übrigens die Karten Stormpoint und King's Canyon rotieren.

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Control

Bei diesem neuen Spielmodus treten zwei Teams mit je neun Spielern gegeneinander an. Respawn empfiehlt, dass sich die Mannschaft auf drei Kernteams mit je drei Legenden aufteilen, sodass die grundlegende Apex-Legends-Erfahrung zumindest zu einem gewissen Grad erhalten bleibt. Das Gameplay verändert sich durch die größeren Teams in der Praxis aber natürlich sofort, da Battle-Royale-Einflüsse weitestgehend entfernt wurden, um ein strafferes Erlebnis zu schaffen. Nach einem Abschuss sterben die Spieler zum Beispiel sofort, Schilde regenerieren sich schneller und die Spieler tragen unendlich viel Munition bei sich.

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In diesem Modus wurde das Sammeln von Beute so weit wie möglich reduziert, da die Spieler mit einer Grundausrüstung starten. Bessere Gegenstände erhaltet ihr entweder von ausgeschalteten Gegnern oder durch ein neues Wertungssystem. Respawn hat sich ein System ausgedacht, das den Einfluss eines Spielers während einer Partie bewertet. Wer fleißig Ziele auf der Karte einnimmt und dabei Gegner eliminiert, wird eine höhere Bewertung haben als diejenigen Spieler, die sich lieber aus der Gefahr heraushalten und dadurch auch seltener sterben. Wer seine Bewertung steigert und einen höheren Rang erreicht, wird mit besserer Ausrüstung belohnt, die euch im Kampf einen Vorteil verschaffen.

Da die Beutephase in diesem Spielmodus so stark zurückgefahren ist, stellt sich die Frage, wie Respawn Entertainment mit Legenden umgeht, die dem Team einen aktiven Beutevorteil bescheren. Laut dem Game Designer David Swieczko werde es in diesem Spielmodus keine Änderungen an den entsprechenden Legenden (Lifeline und Loba) geben, da Control „Gelegenheitsspielern dabei helfen soll, zu lernen, wie man diese Charaktere spielt".

Es ist erwähnenswert, dass Control nur ein zeitlich begrenzter Spielmodus ist, der Apex Legends irgendwann wieder verlassen wird. Respawn Entertainment hat sich trotzdem die Mühe gemacht, bestehende Kampfschauplätze aus den verfügbaren Battle-Royale-Karten herauszunehmen und diese mit kleinen Änderungen zu versehen. Control wird ab dem 8. Februar etwa drei Wochen lang spielbar sein und Game Designer Mark Yampolsky zufolge entscheide das Interesse der Spieler darüber, ob der Modus eines Tages zurückkehren werde. Momentan sei der Spaß lediglich als einmaliges In-Game-Event vorgesehen.

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Änderungen an der Spielbalance

In den kommenden Tagen werden konkrete Patch-Notizen veröffentlicht, allerdings haben wir schon einige grobe Eckpunkte erhalten. Die Fähigkeiten von Caustic und Crypto werden leicht überarbeitet und es gibt einige Veränderungen an bestimmten Waffenaufsätzen (Kinetic Feeder, Hammerpoint Rounds, Shatter Caps). Darüber hinaus wird das Crafting-System um weitere Gegenstände erweitert und die Spieler müssen sich von der Volt SMG verabschieden. Die Waffe wird vorerst aus dem Beutepool entfernt und stattdessen kehrt die Alternator zurück. In Zukunft soll die Schrotflinte EVA-8 Auto überarbeitet werden und das Team möchte die Legende Gibraltar in Zukunft mit einem Balancing-Patch versehen. Außerdem verrät uns Balance Designer John Larson, dass sie „Crypto mit Sicherheit auf [ihrem] Radar" haben.

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Mad Maggie

Als die Legende Fuse eingeleitet wurde, haben wir auch Maggie kennengelernt und erfahren, dass die zwei seit ihrer Kindheit miteinander befreundet sind. Die Beiden waren so etwas wie Komplizen, bis sich Fuse den Apex Games anschließen wollte. Es kam zum Streit, Fuse verlor einen Arm und die Freundschaft zerbrach. Kurz darauf beschloss Maggie, King's Canyon in die Luft zu jagen und seitdem gilt sie als Schwerstkriminelle. Die Frau wurde gefasst und (wie im neuesten „Stories from the Outlands"-Trailer gezeigt) dazu verurteilt, bei den Apex-Spielen zu sterben. Allerdings ist Maggie eine ziemlich zähe Person und sie wird sich ihrem Schicksal nicht kampflos ergeben. Das bedeutet, dass das beliebte Battle-Royale-Turnier bald eine furchterregende neue Konkurrentin hat.

Maggies Akzent verrät, dass sie aus Neuseeland stammt. Sie ist eine Nachfahrin der Maori, der Ureinwohner Neuseelands, und deshalb verwendet sie häufig Begriffe und Ausdrücke, die aus dieser Gemeinschaft stammen. Sam Gill, „Narrative Lead" bei Respawn Entertainment, erklärt: "In der Sekunde, in der wir [uns darauf einigen konnten], dass sie aus Neuseeland kommen würde, wussten wir, dass es eine Chance und vielleicht auch eine Verantwortung ist - da sie Maori sein würde. Sie spricht im Spiel Maori... und da wussten wir: [...] 'Wir können sie auf keinen Fall nicht in die Spiele bringen.'"

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Im Kern ist diese aggressive Legende darauf ausgelegt, auf dem Schlachtfeld Chaos und Verwüstung anzurichten. Um dem Rechnung zu tragen, hat Respawn Fertigkeiten entwickelt, die Feinde auf unterschiedliche Art und Weise aus der Reserve locken. Ihr passives Talent heißt „Warlords Wut" und sie bringt zwei Vorteile mit sich.

Erstens hat Maggie keinen Bewegungsnachteil, wenn sie eine Schrotflinte trägt. Folglich kann sie mit einer Peacekeeper in der Hand ebenso schnell über die Karte rennen wie Spieler, deren Waffen sich im Halfter befinden. Maggie ist darüber hinaus in der Lage, Gegner, denen sie Schaden zugefügt hat, für eine kurze Zeit zu markieren. Diese Fähigkeit ist spezifisch für Maggie, sie hilft eurem Team also nicht auf die gleiche Weise, wie es ein vollwertiger Aufklärer könnte.

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Maggies taktische Fähigkeit heißt "Krawallbohrer" und damit durchbrecht ihr Deckungen und geschützte Bereiche, um verbarrikadierte Gegner in die Enge zu drängen. Auf diese Weise könnt ihr zum Beispiel eine Metallbarriere durchdringen und selbst die Schutzkuppel von Gibraltar ist vor dem Bohrer nicht sicher.

Ihre ultimative Fähigkeit ist eine Abrissbirne, der in Blickrichtung abgestoßen wird und von Objekten abprallt, bis er entweder einen Gegner rammt oder die Zeit abläuft. Dann explodiert er, verursacht dabei etwas Schaden und stößt nahe Gegner zurück. Wenn ihr euch hinter der Kugel befindet, erhaltet ihr einen Geschwindigkeitsschub, mit dem ihr die Distanz zu den Gegnern verringern könnt.

Maggies chaotische Natur, vor allem in geschlossenen Räumen eine Menge Chaos anzurichten, bezeichnet Gameplay-Ingenieur Chris Winder als „eine der größten Entwicklungsherausforderungen". Diese Legende eignet sich somit hervorragend gegen Teams, die einen langsameren, defensiveren Spielstil bevorzugen. Maggies Hard-Counter ist Wattson, da ihr Pylon sowohl die Abrissbirne als auch den Bohrkopf zerstört, sobald die Projektile in Reichweite kommen.

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Der dritte Geburtstag und das restliche Jahr

Defiance überschneidet sich mit dem dritten Geburtstag des Spiels, der Spieler in den kommenden Wochen mit kostenlosen Geschenken regelmäßig zurück ins Spiel locken wird. Vom 8. bis zum 15. Februar erhalten die Nutzer Octane sowie drei Lootboxen, wenn sie sich mit dem Spiel verbinden. In der zweiten Woche, also vom 15. bis zum 22. Februar, gibt es Wattson und weitere Packs, ehe vom 22. Februar bis zum 1. März Valkyrie und noch mehr Beutekisten an die Spieler verteilt werden.

Game Director Steven Ferreira sagte uns, dass es angeblich noch weitere "Überraschungen" für Apex Legends gebe, allerdings wollte er uns dazu weiter nichts sagen. Als die Frage nach zukünftigen Legenden aufkam, insbesondere im Zusammenhang mit unterstützenden und heilenden Charakteren, sagte Chris Winder: "Wir haben vielleicht ein paar Dinge in der Pipeline", was auf gar nichts hindeutet.

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Das Entwicklerteam hat ihren Info-Panel außerdem dazu genutzt, um uns zu verraten, welche weiteren Inhalte die Spieler im restlichen Jahr erwartet. Design Director Evan Nikolich sagte: "Wir wollen der beste kompetitive Shooter sein, den es gibt. Es soll Spaß machen, selbst zu spielen, und super fesselnd zu beobachten sein. Das heißt, dass sich der [Battle-Royale-Modus] weiterentwickeln muss. Wir wollen Spieler anlocken, die bisher vielleicht nur am Rande dabei waren, sich aber für das Apex-Universum interessieren." Um das zu erreichen "müssen wir den Spielern besser beibringen, wie man das Spiel spielt. [...] Wir werden anfangen, [Limited Time Modes] zu erstellen, die einem die Fähigkeiten beibringen, wie man den [Battle-Royale-Modus] spielt und wir werden Lektionen aus alten [Event-Spielmodi] aufgreifen [...], um zukünftige Entscheidungen zu treffen."

Im Anschluss daran wurde die Frage gestellt, wie es mit den nativen Versionen von Apex Legends auf Xbox Series und Playstation 5 aussehe. Ferreira sagte uns, dass es sehr bald weitere Details geben werde und dass Respawn Entertainment plant, die technisch fortgeschrittenen Plattformen mit jeder neuen Saison um weitere Features zu erweitern, sobald diese verfügbar werden. Ferreira erwähnte auch mobile Geräte kurz, was darauf hindeutet, dass es nicht mehr allzu lange dauern dürfte, bis wir Apex Legends Mobile auf iOS und Android spielen können.

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