Angola tritt als Vermittler im Kongo-Konflikt zurück
Angola verlagert seinen Fokus von der Vermittlung im Kongokonflikt, da die Friedensgespräche ins Stocken geraten sind und der Weg zur Lösung ungewiss ist.
Die neuesten Nachrichten aus der Demokratischen Republik Kongo. Angola hat angekündigt, seine Rolle als Vermittler im anhaltenden Konflikt zwischen dem Kongo und der Rebellengruppe M23 zu beenden, eine Position, die es in seiner Eigenschaft als derzeitiger Vorsitzender der Afrikanischen Union innehatte.
Die Präsidentschaft betonte, dass die Entscheidung nach den gescheiterten Friedensgesprächen in Luanda getroffen wurde, bei denen sich die M23-Rebellen in letzter Minute zurückgezogen hatten. Angola beabsichtigt, sich wieder auf umfassendere Prioritäten der Afrikanischen Union zu konzentrieren und die Aufgabe der Vermittlung einem anderen afrikanischen Staat zu überlassen.
Während sich der Konflikt verschärft, die M23 die Kontrolle über wichtige Städte im Osten erlangt und die Territorialstreitigkeiten durch die Bodenschätze verschärft werden, geht die Suche nach dauerhaftem Frieden weiter. Vorerst bleibt abzuwarten, ob die Friedensgespräche wieder in Schwung kommen können.
